Hinweise für Autor/-innen zur Abfassung von Manuskripten

Das WISO versteht sich als wissenschaftliche Zeitschrift mit einer arbeitnehmer/-innenorientierten Perspektive. Wir sehen uns einer praxisnahen und sozialreformerisch orientierten Wissenschaft verbunden. Relevante sozial- und wirtschaftspolitische Fragen werden in Form von Schwerpunktheften gebündelt dargestellt und in seinen unterschiedlichen Facetten behandelt. Mit eigenen Textformaten wird die Verbindung zu interessierten Praktiker/-innen und zum wissenschaftlichen Nachwuchs unterstrichen. 

Formale Anforderung für alle Textsorten

Die Zeitschrift WISO legt großen Wert auf eine klare Sprache und verständliche Ausdrucksweise. Wissenschaftliche Fachbeiträge sollen für ein breites und vielfältiges Publikum aufbereitet werden. Daher bitten wir darum Fachjargon zu vermeiden und Fachbegriffe zu erklären. Das Redaktionsteam behält sich aus dem Grund das Recht vor etwaige Änderungsvorschläge dem/der Autor/-in zu unterbreiten, um Klarheit und Stringenz in den Beiträgen zu gewährleisten.  

Für WISO-Beiträge ist eine geschlechtergerechte Formulierung erforderlich. Grundsätzlich steht es Ihnen frei, eine von Ihnen bevorzugte Variante zu wählen. Diese ist durchgehend im gesamten Beitrag beizuhalten. Ein Hinweis auf das Mitmeinen beider Geschlechter am Beginn des Beitrags o.Ä. genügt nicht.

Jeder Beitrag ist mit einem aussagekräftigen Titel zu versehen. Der Titel ist auch ins Englische zu übersetzen. Zudem sind die Autoren/-innen aufgefordert, ihren Beitrag mit den wichtigsten Schlagwörtern/Keywords (max. sieben) zu umreißen. Erforderlich sind weiter Kurzbeschreibungen des Beitragsthemas in Absatzlänge (Abstracts) auf Deutsch und Englisch erforderlich (jeweils max.500 Zeichen). Bei Bedarf kann die Redaktion bei der Übersetzung ins Englische unterstützen. 

Der Umfang der Beiträge umfasst je nach Textsorte zwischen 9.000 und 30.000 Zeichen. Welche Länge Ihr konkreter Beitrag haben soll, entnehmen Sie bitte den entsprechenden Hinweisen im Abschnitt II: Textsorten.  

Die Dokumente bitte eindeutig benennen [Name, Datum, Thema]. Der Text ist als Fließtext zu erstellen und soll keine Abteilungszeichen enthalten. Verwenden Sie daher keine automatische Silbentrennung! Bitte stellen Sie sicher, dass die gewählte Textsorte den eigenen formalen Kriterien (Abschnitt II) entspricht. Bitte Beiträge inklusive Abstracts an wiso(at)akooe.at übermitteln 

Die Gliederung des Manuskriptes soll nach dem dekadischen System (Dezimalsystem) erfolgen. Man sollte dabei mit drei Ebenen das Auslangen finden (z.B.: 1., 1.1 und 1.1.1). Bitte beachten Sie, dass im Inhaltsverzeichnis auf der Beitragstitelseite immer nur die jeweilige Hauptüberschrift angeführt wird. Ein Inhaltsverzeichnis ist nach Möglichkeit beizufügen. 

Im gesamten Text muss durchgehend einheitlich mit der Harvard-Zitierweise belegt werden. Im Fließtext ist gemäß Haravard-Zitierweise ein In-Text-Zitat nach dem Schema Autor Jahr: Seite zu verwenden. Am Ende muss die gesamte verwendete Literatur im Literaturverzeichnis dargestellt werden. Beispiele hierzu finden Sie im Anhang.  

Die Endnoten sind durchgehend nummeriert am Ende des Manuskriptes unter der Überschrift „Anmerkungen“ anzuführen. Endnoten sind in erster Linie für weitere notwendige Erläuterungen gedacht. Wir ersuchen mit diesen sparsam umzugehen. 

Die Seitenrand-Betitelung erhöht die Übersichtlichkeit und gibt die Möglichkeit besonders zentrale Aussagen sichtbarer zu machen. Die Seitenrand-Betitelung wird vom Redaktionsteam vorgenommen. Die Autoren/-innen haben im Rahmen der Beitragsfreigabe ein Eingriffsrecht. 

Tabellen, Grafiken und Schaubilder müssen für sich allein aussagekräftig sein, d. h. aus Überschrift, Tabellenkopf, Achsenbeschriftung und Fußnoten müssen alle notwendigen Hinweise (z.B. über geografische Zuordnung, Schätzungen, Maßeinheiten, Zeitpunkt) hervorgehen. Enthält ein Aufsatz mehrere Tabellen, Grafiken oder Schaubilder, so sind diese zu nummerieren. Zusätzlich müssen die Grafiken gesondert in bearbeitbarer Form (etwa als Excel-Tabelle) mitgesendet werden. Bei der Verwendung von Statistik-Programmen (wie Stata), bitten wir um eine Übermittlung als pdf. Datei.  

Jedes Manuskript wird im Redaktionsteam diskutiert. Bei Unsicherheiten hinsichtlich wissenschaftlicher Qualität wird bei Bedarf der wissenschaftliche Beirat konsultiert. Die Redaktion bzw. die Redaktionskonferenz behalten sich die endgültige Entscheidung über den Abdruck eines Manuskripts beziehungsweise Änderungsvorschläge im Sinne der generellen Zielsetzung der Zeitschrift vor. 

Reguläre WISO-Beiträge (Aufsätze) werden pauschal mit € 300, –, Beiträge für das Studierendenfo-rum mit € 200, –  und Praxisforumbeiträge mit € 150, –, honoriert. 
Für die Überweisung des Honorars benötigen wir Ihre Bankverbindung (Sozialversicherungsnummer, Adresse, Name der Bank und  IBAN-Nr. und für Überweisungen ins Ausland zusätzlich Ihren SWIFT-Code/BIC). Die Autoren/-innen erhalten jeweils zwei Belegexemplare. 

Für eine Veröffentlichung im WISO vorgesehene Beiträge dürfen nicht bereits an anderer Stelle erschienen sein oder zeitlich parallel erscheinen. WISO-Beiträge unterliegen der Creativ Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. 

Wir ersuchen um sorgsamen Umgang mit verwendeter Literatur und um genaue Quellenangaben gemäß Anhang. Im Falle einer Urheberrechtsverletzung haften die Autoren/-innen für den sich hierdurch ergebenden Schaden gegenüber dem Herausgeber. 

Textsorten

Aufsätze im WISO haben den Anspruch ein Thema analytisch zu durchdringen. Der Bezug zu rezenten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist dafür unabdingbar. WISO-Beiträge haben in der Regel einen starken empirischen, erfahrungsbezogenen Anteil. Ausschließliche Theoriebeiträge werden nur in Ausnahmefällen akzeptiert. Während eine inhaltliche Hinführung zum Beitragsthema unerläßlich ist, kann auf die in wissenschaftlichen Fachbeiträgen oft übliche Darstellung der Analyseschritte verzichtet werden. Im Sinne der generellen Ausrichtung der Zeitschrift wird ersucht, die in Beiträgen übliche Methodendiskussion auf das notwendige Minimum zu beschränken. Dagegen ist es erwünscht, der Diskussion der praktisch-politischen Implikationen des Beitragsthemas in Form von Schlussbemerkungen oder Resümee breiten Raum zu geben. Längenmäßig bewegen sich WISO-Beiträge zwischen mindestens 25.000 und maximal 35.000 Zeichen mit Leerzeichen. 

Das Praxisforum bietet engagierten Praktiker/-innen aus Gewerkschaften, Betrieben und Zivilgesellschaft die Möglichkeit, über ihre eigenen Erfahrungen zu einem für arbeitnehmer/-innen  relevanten Thema zu berichten und über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Eine Bezugnahme zu einem wissenschaftlichen Problemkontext ist dabei sicher hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich. Beschreibungen von Erfahrungen mit praktischen Initiativen zur Verbesserung der Lage von Arbeitnehmer/-innen inklusive möglicher auftretender Widersprüche sind erwünscht. Beiträge für das Praxisforum müssen eine Länge von mindestens 9.000 Zeichen mit Leerzeichen aufweisen. 

Das Studierendenforum bietet Studierenden eine Plattform für Ihre Arbeiten zu arbeitnehmer/-innenrelevanten Themen. Hier können im Zuge von Seminaren, Forschungspraktika oder Master-arbeiten entstandenen Leistungen einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt werden. Beiträge müssen sich auf mindestens 20.000 Zeichen bis maximal 30.000 Zeichen beschränken.  

Anhang zu den Autor/-innenhinweisen zur Abfassung von Manuskripten

  • Der Text ist als Fließtext zu erstellen und soll keine Abteilungszeichen enthalten. Bitte auch keine automatische Silbentrennung verwenden!
  • Absatz (Zeilenschaltung): Nur am tatsächlichen Ende eines Absatzes. Absätze bitte ohne Einzug, jeder Absatz beginnt am Anfang der Zeile.
  • Abkürzungen: Außer bei allgemein üblichen Abkürzungen bitte beim ersten Auftreten im Text sowohl die ausgeschriebene Form als auch die dazugehörende Abkürzung verwenden. Nach Abkürzungen bitte Punkte und ggf. Leerzeichen setzen (z. B., d. h., s., S. 20, u. dgl.)
  • Anführungszeichen am Wort- bzw. Satzbeginn stets unten (z. B. „Muster“ statt “Muster“)
  • Bindestrich bei zusammengesetztem Wort: z.B. „In-Kraft-Treten“
  • Bindestrich bei einem zusammengehörenden Begriff: z.B. „Steuer- und Finanzrecht“ oder „100-prozentig“ 
  • Gedankenstriche werden für Einschübe im Satz verwendet und sind länger als Bindestriche, davor und danach steht ein Leerzeichen (z.B.: dieser Einschub – er steht zwischen Gedanken-strichen – zeigt, …)
  • Datum mit Abstand und ohne „0“ für Zehnerstelle (z. B. 7.4.1968, also nicht 07.04.2008); Monatsnamen in Ziffern
  • Zahlen: ab der Zahl Tausend wird ein Punkt nach der ersten Tausenderstelle gesetzt, nach der ersten Millionenstelle ein Komma: 1.000, 10.000, 100.000, 1,000.000
  • Endnotenzeichen stehen am Satzende nach dem Punkt, außer die Endnote bezieht sich nur auf das letzte Wort.
  • Gliederung in maximal 3 Ebenen.
  • Hervorhebungen von Textstellen:
    • kursiv
    • Keine Unterstreichungen
  • Internet-Zitate: Bitte keine HTML-Formatierungen aus dem Netz verwenden, da dies zu satztechnischen Problemen führt. Aus einer Webseite kopierten Text bitte immer als „Standard“ forrmatieren, am besten mit der entsprechenden Funktion in der Menuüleiste die gesamte Formatierung des Zitats löschen.
  • Leerzeichen: vor %-Zeichen und „f.“ bzw. „ff.“ kein Abstand (z. B. 10%; Seite 26ff., §3f.)
  • Zusammensetzungen mit Zahlen immer mit Bindestrich: 3-fach, das 3-Fache, 3-mal
  • Stilvorlagen: Verwenden Sie keine Stilvorlagen, die Formgebung geschieht beim Satz. Besser: Anmerkungen auf einem Beiblatt oder direkt im Fließtext in eckiger Klammer anbringen.
  • Währung vor den Betrag stellen: z. B.: € 100, –

In-Text-Zitation: Verwenden Sie im Fließtext In-Text-Zitate

  • Ein/-e Autor/-in: (Mustermann 2022: 15ff.) oder Mustermann (2022: 15ff)
  • Zwei Autoren/innen: (Mustermann und Musterfrau 2022: 523) oder Mustermann und Musterfrau (2022: 523)
  • Drei- oder mehr Autoren/-innen: (Musterfrau et al. 2022: 677-712) oder Musterfrau et al.(2022: 677-712)
  • Literaturverzeichnis: Den Beiträgen ist ein Literaturverzeichnis nachzustellen.
  • Gliederung des Literaturverzeichnisses alphabetisch nach Autoren (Familienname) und bei mehreren Literaturangaben nach Erscheinungsdatum
  • Vornamen ausschreiben und den Nachnamen hinter Beistrich nachstellen, bei mehreren Autoren diese durch Leerzeichen + Schrägstrich + Leerzeichen trennen (z.B.: Bauer, Clemens / Finsterwald, Johannes)
  • Form der bibliografischen Angaben:
    • Monografie, ein/eine AutorIn:
      Name, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel. Erscheinungsort (oder Reihe).
      • Diefenbach, Hildegard (2007): Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem. Erklärungen und empirische Befunde. Wiesbaden.
    • Monografie, zwei oder mehr AutorInnen:
      Name1, Vorname / Name2, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel. Erscheinungsort (oder Reihe).
      • Schütz, Gerlinde / Wößmann, Ludwig (2005): Chancengleichheit im Schulsystem. Internationale deskriptive Evidenz und mögliche Bestimmungsfaktoren. Ifo Working paper 17.
    • Sammelband:
      Name, Vorname (Hrsg.) (Jahr): Titel. Untertitel. Erscheinungsort (oder Reihe).
      • Suchan, Brigitte / Wallner-Paschon, Christian / Schreiner, Curt (Hrsg.) (2006): PIRLS 2006. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Graz. 
    • Aufsatz in Sammelband:
      Name, Vorname (Jahr): Titel, in: Name, Vorname (Hrsg.): Titel. Untertitel. Erscheinungsort (=Reihe), S. Seite–Seite.
      • Bacher, Johann (2006): Stichprobendesign, Sozialstruktur und regionale Unterschiede, in: Neuwirth, Ewald / Ponocny, Ingrid / Grossmann, Wolfgang (Hrsg.): PISA 2000 und PISA 2003. Vertiefende Analysen und Beiträge zur Methodik. Graz, S. 39–51. 
    • Vollzitat Aufsatz in Zeitschrift:
      Name, Vorname (Jahr): Titel, in: Zeitschrift Jahrgang und/oder Band, S. Seite–Seite.
      • Bacher, Johann (2007a): Effekte von Gesamtschulsystemen auf Testleistungen und Chancengleichheit, in: WISO 30/2, S. 15–34. 
    • Vollzitat Aufsatz in Online-Zeitschrift:
      Name, Vorname (Jahr): Titel, in: Zeitschrift Jahrgang und/oder Band, S. Seite–Seite,[online] LINK [abgerufen am Datum].
    • Zeitungsartikel:
      Name, Vorname (Jahr): Titel des Artikels, in: Zeitung, Erscheinungsdatum, S. Seite–Seite.
      • Hopko, Hanna (2022): Der Kampf vor den Kämpfen, in: Der Standard, 25.2.22, S. 31. 
    • Online-Zeitungsartikel:
      Name, Vorname (Jahr): Titel des Artikels, in: ZeitungJahrgang und/oder Band, S. Seite–Seite [online] LINK [abgerufen am Datum].
    • Hochschulschriften:
      Name, Vorname (Jahr): Titel der Studienarbeit, Form der Arbeit, Fach, Hochschule [bei Veröffentlichung: Ort: Verlag].
      • Raab, Roman (2008): Pension Reform and Retirement Incentives: Evidence from Austria, Dissertation, Economics, Georgia State University.  
    • Internet-Zitat:
      Name, Vorname (Jahr): Titel. URL [aufgerufen am Datum].
      • BMUKK (Hrsg.) (2008): Zahlenspiegel 2007. www. bmukk.gv.at/schulen/bw/ueberblick/ stat_tb.xml [aufgerufen am 7.1.2011].